KKH_Magazin-Mitenand_2025-3-LowRes - Flipbook - Page 33
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auf ihre eigenen Wunden klebte, bekam auch Rita welche. Wenn Julia eine Magensonde trug, trug Rita
selbstverständlich auch eine. Und wenn Julia tapfer
war – war Rita es doppelt.
Manchmal wurde Rita mit in den Rucksack gepackt,
direkt neben die Antikörperpumpe. Es war eng da drinnen, aber Rita wusste: Ihre Aufgabe war es, da zu sein.
Ab und zu gab es einen kleinen Schreckmoment –
etwa, wenn unklar war, ob Rita noch im Gepäck war
oder vielleicht mit der Spitalwäsche verschwunden ist,
so wie damals das Prinzessli Tüütüü. Doch jedes Mal
tauchte sie wieder auf – ein bisschen zerdrückt vielleicht, aber heil und sicher.
Während Julia und Rita im Spital waren, blieb Pompon,
der kleine Bär, bei Julias Bruder Jannik zu Hause. Auch
Pompon hatte viel zu tun – schliesslich musste er Jannik Gesellschaft leisten. Und obwohl Julia und Jannik
manchmal stritten, wer den mutigeren Freund hatte,
wussten beide: Rita und Pompon gehören zusammen
– genauso wie sie selbst.
Es war eine besondere Zeit – voller
Untersuchungen, Mutproben, Ängsten,
Rückschlägen und kleinen Siegen.
Eine Zeit, in der Julia und Rita
gemeinsam alles durchstanden und
zeigen, welche Kraft Freundschaft
schenkt.
Vielen herzlichen Dank an Veronika und ihrer
Tochter Julia, dass ihr eure Geschichte mit uns teilt.